Woher die Texte stammen
Keine Bibelübersetzung, sondern Paraphrasen
Die Zusagen in dieser Sammlung sind keine wörtlichen Zitate aus einer
bestimmten Bibelübersetzung. Es sind eigene, gekürzte Zusammenfassungen des
jeweiligen Verses — sinngemäss formuliert, damit sie als Kurzfassung lesbar bleiben.
Als Grundlage dienen die gängigen deutschen Übersetzungen (Luther 2017,
Elberfelder, Schlachter 2000) im Vergleich. Aus keiner davon wird wörtlich
übernommen — auch, weil ihre Texte urheberrechtlich geschützt sind.
Für Studium, Predigt oder theologische Fragen schlag die angegebene
Stelle im Zusammenhang in deiner eigenen Bibel nach. Diese Sammlung ist ein
Einstieg, kein Ersatz.
Die Einordnung „bedingungslos“ oder „mit Bedingung“
Diese Unterscheidung ist der Kern der Sammlung — und die heikelste Entscheidung
darin. Bei manchen Stellen ist sie je nach Auslegungstradition umstritten. Wo das
so ist, steht die Zusage auf theologisch strittig und trägt eine Begründung.
Viele Verheissungen stehen ausserdem in einem Bund- oder heilsgeschichtlichen
Zusammenhang: ursprünglich an Israel gerichtet, an eine Person oder an eine
bestimmte Lage. Wo das die Reichweite verändert, ist es vermerkt.
Die hebräischen Grundwörter
Das Grundwort gehört zum Thema, nicht zum einzelnen Vers. Steht bei
einer Zusage zum Thema Heilung das Wort רָפָא rapha, heisst das nicht,
dass dieses Wort in dieser Stelle vorkommt — es ist das hebräische Leitwort
des Themas. Wo es tatsächlich im Grundtext der angezeigten Stelle steht,
ist das ausdrücklich vermerkt.
Das Neue Testament ist griechisch überliefert. Bei neutestamentlichen
Zusagen steht deshalb gar kein hebräisches Wort im Text; das Grundwort
verweist dort auf den alttestamentlichen Hintergrund des Themas und ist
entsprechend gekennzeichnet.
Der Zahlenwert ergibt sich rechnerisch aus den Buchstaben und ist
eindeutig. Die Bildlesung geht von der althebräischen Bilderschrift aus,
aus der die heutige Quadratschrift entstand. Sie ist ein Deutungsangebot zum
Nachdenken — keine sprachwissenschaftliche Herleitung der Wortbedeutung.
Eine Wortbedeutung folgt nicht aus den Bildern ihrer Buchstaben.